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Laphroaig

Alkoholgehalt: 48.0% vol.
Flascheninhalt: 70.0cl

Destillerie: Laphroaig
Aussprache: Hören (Quicktime benötigt)

Abfüller: Original
Preis 58.00 CHF
Tasting Notes:

Farbe: Leuchtendes, reflektierendes Gold.
Nase: Delikat rauchig-torfig, akzentuiert von Anflügen von Kokosnuss und Banane. Reife Äpfel, Kiwi, Kiefer, frische Butter. Körperrreich und tief.
Gaumen: Süssholzwurzel, Enzianwurzel, komplex und fein-rauchig, überraschend sanft und süss. Der zusätzliche Einfluss der Quarter Casks brachte die süsse Sanftheit und ein samtiges Mundgefühl. Dann kommt die typische, intensive Torfigkeit von Laphroaig voll durch.
Abgang: Sehr lange, wechselt zwischen der nussig-holzigen Süsse und dem klassisch phenoligen Torfrauchgeruch, maritim wie die Wellen am Islay-Strand.

Destillerie:

Laphroaig liegt in einer kleinen, bis heute recht naturbelassenen Bucht. Die Destillerie, ursprünglich eine Farm-Brennerei für den Eigenbedarf, wurde offiziell 1815 von den beiden Brüdern Donald & Alex Johnston gegründet. Schon ihr Vater John errichtete eine der beiden illegalen Brennereien, aus denen später Lagavulin werden sollte. Außerdem gab es von 1837 bis 1848 auf dem heute von der Destillerie genutzten Gelände noch eine weitere Brennerei: Die alte Ardenistle Distillery (auch als Islay Distillery oder Kildalton Distillery bekannt) von Andrew & James Stein. Das Wasser für die Herstellung stammte, wie noch heute, aus dem Kilbride Dam. Der Legende nach starb Donald Johnston 1847 einen für den Liebhaber seiner Produkte wahrscheinlich idealen Tod: Er fiel unter dem Einfluss des Whiskys in ein gefülltes Fass und ertrank. Die Brennerei blieb bis 1954 in Familienbesitz. Der letzte aus dem Johnston Clan, Ian Hunter, hinterließ die Firma seiner Sekretärin Bessie Williamson. Bessie verkaufte 1967 an Long John Distillers, führte die Destille aber noch, bis sie sich 1972 zur Ruhe setzte. 1923 und 1969 wurden jeweils zwei weitere Stills angeschafft. 1974 kam die letzte Brennblase hinzu, womit die Anzahl auf insgesamt sieben stieg. Als Long John Distillers 1975 in Whitbread aufgingen, welches wiederum zu Allied Domecq gehörte, wechselte auch Laphroaig den Eigentümer. Allied Domecq wurde 2005 von Pernod Ricard übernommen, diese mussten sich aber, um die Auflagen des Kartellamtes zu erfüllen, von Laphroiag trennen, so dass nun Beam Global Spirits & Wine eine Tochter von Fortune Brands der neue Eigentümer ist.

Kein Torfmonster, dieser Laphroaig, aber sehr gelungen, reife Erbeeren mit einer Menge weissen Pfeffers, einer Spur Salz. Obwohl ohne Sherryfässer gereift zeigt er dennoch Sherryaromen!
Durch die Quarter Casks erhält der reifende Malt 30% mehr Kontakt mit dem Holz. Dadurch ergibt sich ein sehr spezieller Charakter.

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