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Ben Nevis

Dieser Whisky ist schwer erhältlich

Jahrgang: 1990
Alter: 16 Jahre
Abfülljahr: 2007
Alkoholgehalt: 46.0% vol.
Flascheninhalt: 70.0cl

Destillerie: Ben Nevis
Aussprache: [ben nevis]
Bedeutung: "Schnee- oder Wolkenberg"
Abfüller: Duncan Taylor

Preis 95.00 CHF
Tasting Notes:

Farbe:
Leichtes Gold. 
Nase: Vanillepudding und Rauch, Küstenaromen, ganz hinten riecht es sogar leicht nach öligen Putzlappen. 
Gaumen: Wärmend und grosszügig. Malz, cremig und kräftige Küstenaromen.  
Abgang: Wie ein Industriehafen wo in der Ferne gerade eine Ladung Vanille gelöscht wird.

Destillerie:

Sie gehört zu den westli­chen Highlands, liegt am nördlichen Orts­ausgang von Fort William an der A 82 – und zu Füßen von Schottlands höchstem Berg, von dem sie den Namen über­nommen hat. Ihre Gründung 1825 wird einem Mann zugeschrieben, der aus minde­stens zwei Gründen einen sehr berühmten Namen trägt: Er war ein Macdonald und gehörte somit zu der Familie, deren Gastfreundschaft die auf seiten der Engländer kämpfenden Camp­bells 1692 schlecht vergalten, indem sie nachts 38 Menschen, darunter auch alle Frauen und Kinder, töteten, oder präziser: regelrecht abschlachteten.
Das Massaker von Glencoe ist in den Highlands bis heute unvergessen.
Wegen seiner ungewöhnlichen Körpergröße nannte man John Macdonald Long John. Seinen Spitznamen trägt auch heute noch ein Blend, der aber längst nichts mehr mit dem Clan zu tun hat. Die Marke wurde, zusammen mit der Brennerei, schon zwischen 1910 und 1920 verkauft. Später kamen sie in getrennte Hände. Erst 1981 wurden beide wieder (und auch nur für kurze Zeit) unter einem Firmendach vereinigt. Die damaligen Besitzer, die Brauer und Bren­ner Seager Evans, erweiterten die vier pot stills von Ben Nevis um eine (später wieder abgebaute)  patent still und produzierten den Blend Dew of Ben Nevis. Kurze Zeit war die Brenne­rei im Besitz des Kanadiers John Hobbs, der auch eine Ranch installierte, dann übernahm sie der Brauereigigant Whitbread. Er schloß sie 1986, behielt aber die Rechte an der Marke Long John. Drei Jahre später wurde die Destillerie an die japanische Firma  Nikka verkauft. Die neuen Herren investierten viel Geld und machten aus ihr nach der Wiedereröffnung ein kleines Schmuck­stück. Sie richteten ein attraktives Visitor Centre ein; das dort gezeigte Video unterhält die Besucher durch seinen kernigen Humor und ist sicher eines der besten seiner Art. Nikka vermarktet mittlerweile wieder einen Blend unter dem alten Namen Dew of Ben Nevis und hat auch die Marke Glencoe gekauft. Vor allem aber wurden auch mehrere Eigentümer-Abfüllungen des Single Malt herausgebracht. Bisher gab es (mindestens) elf.
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