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Malt Whisky kosten

Wie degustiere ich einen Whisky, welches sind die idealen Gläser für Single Malt Whisky und wann sollte man einen Whisky mit etwas Wasser verdünnen?

Whiskygläser
Das traditionelle Whiskyglas (der "Tumbler") eignet sich nicht besonders gut für den Genuss von Malt Whisky. Es wurde zum Kippen von Whisky-Soda geschaffen, nicht zum Einfangen flüchtiger Aromen. Das Glas, mit dem sich Malt Whisky am besten geniessen lässt, das Glas der Profis, ist ein Spirits Nosing Glass, ein Degustationsglas. Abgesehen davon, dass es etwas bauchiger ist, ähnelt es der Form nach einer Sherry-Copita.

Beigabe von Wasser
Wasser weckt den Whisky und lockert ihn auf. Mit anderen Worten, mit Wasser kommen viele Aromen erst richtig heraus, und der Whisky entfaltet sich. Das trifft in besonderer Weise auf die ungewöhnlich starken Cask Strength zu. Ohne Wasser kann es leicht passieren, dass die Zunge von der Schärfe des Alkohols betäubt wird, ja, man kann sich sogar die Nase "verbrennen"!

Wieviel Wasser man im Einzelfall verwendet, hängt vom jeweiligen Whisky und vom persönlichen Geschmack ab. Der Trick besteht darin, das Wasser in kleinsten Mengen zuzugeben, bis das "Nasenprickeln" nachlässt und das volle Aroma durchkommt. Das verwendete Wasser sollte keine Kohlensäure enthalten und Zimmertemperatur haben (sehr kaltes Wasser, vor allem Eis, dämpft die Aromen). Normales Hahnenwasser ist durchaus geeignet, vorausgesetzt, es ist nicht zu hart oder chemisch behandelt; im Zweifelsfall ist stilles Flaschenwasser vorzuziehen. Die meisten schottischen Wasser, zum Beispiel Highland Spring, sind weich.

Wie degustiere ich Whisky?
Eigentlich ist es ganz einfach: Man giesse etwas Whisky ins Glas, halte es ans Licht und studiere seine Farbe. Die Farbe verrät oft etwas über die Art der Reifung, denn Whisky aus einem Oloroso Fass ist zum Beispiel meist viel dunkler als derselbe Whisky aus einem mehrmals verwendeten Hogshead.
Dann schwenke man den Whisky im Glas, schnuppere vorsichtig und achte auf die vorherrschenden Eigenschaften. Anschliessend nehme man ein kleines Schlückchen (vielleicht ist er zu stark, aber manche alte Whiskys sind am besten unverdünnt), füge einige Tropfen Wasser hinzu und wiederhole das Ganze. Wiederholen Sie den Vorgang, bis Sie herausgefunden haben, wieviel Wasser es braucht, um den Whisky zur vollen Entfaltung zu bringen.
Gewiss wird es deutlich, dass ein grosser Teil des Whiskygenusses durch die Nase geht-statt "Whisky degustieren" könnte es auch "Whisky schnuppern" heissen. Ein Glas Malt Whisky enthält hunderte von aromatischen "Kongeneren". Probieren Sie doch einmal, wie viele verschiedene Düfte Sie identifizieren können!

Es gibt sieben Hauptgruppen bei den Aromen: Ester, Phenole, Aldehyde, süss-assoziiert, Getreide, Öle und Holz:
Ester-fruchtig, blumig, Birnenbonbons
Phenole-medizinal, torfig, rauchig
Aldehyde-Heu, Gras, Leder
Süss-assoziiert-Vanille, Toffee, Honig
Getreide-Malz, Brot, Weizen
Öle-Butter, Haselnuss, Walnuss
Holz-Zedernholz, Pechkiefer, Harz

Wenn Sie den Whisky degustieren, nehmen Sie einen guten Mund voll und konzentrieren sich auf die "Primärgeschmäcker"-süss, sauer, salzig und bitter/trocken-die mit der Zungenspitze, beziehungsweise ihren Seiten und hinten auf der Zunge wahrgenommen werden. Achten Sie bei den folgenden Schlucken auf das "Mundgefühl"-voll, schwer, ölig, dünn, adstringierend, usw.-sowie auf weitere Geschmacksnuancen.

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